Raum 6
Das virtuelle Wasser
Nicht den
Durst gelöscht und doch verbraucht
In vielen Produkten ist Wasser „versteckt“: „virtuelles“ Wasser,
das zum Beispiel beim Abbau der Rohstoffe, beim landwirtschaftlichen
Anbau, bei der Reinigung oder Produktion verbraucht wird. Das
ist so bei Autos und Agrosprit, Baumwolle
und Jeans, Hamburger aus Rindfleisch und Getreide, Chips
für Computer und Handys sowie Papier und Plastik. Rund
53% des virtuellen Wassers in Deutschland kommt aus dem
Ausland, oft aus wasserarmen Ländern.